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Ätherische Öle oder „essential oils“ sind Essenzen, die aus den Ölen von Pflanzen gewonnen werden. In der Aromatherapie, aber auch der ganzheitlichen Medizin, werden Düfte seit jeher angewandt, um die Emotionen und den Gemütszustand von Menschen positiv zu beeinflussen. In diesem Erfahrungsbericht beschreibe ich, was ätherische Öle sind, wie sie extrahiert werden, wie sie angewandt werden und was sie mit dem pH-Wert, bzw. der elektrischen Spannung des Körpers zu tun haben. Wer meine Arbeit unterstützen möchte, damit auch in Zukunft Ressourcen für qualitativ hochwertige Artikel wie diesen bereitstehen, darf gerne etwas in die „Kaffeekasse“ geben. Entweder auf www.buymeacoffee.com/berndstoesslein und/oder unter www.patreon.com/berndstoesslein . Vielen Dank im Voraus! ☕

Ich wünsche eine energiereiche Zeit beim Lesen!

Ätherische Öle („Essential Oils“) – Etymologie

Sucht man nach ätherischen Ölen im Internet, so wird man diesbezüglich meist unter dem englischen Begriff der „essential oils“ fündig. Zu Deutsch: „Essentielle Öle“.

Doch was genau ist denn unter einem „essentiellen“ Öl zu begreifen? Werfen wir diesbezüglich einen Blick auf die etymologische Herkunft des Begriffes.

Das Wort Essenz stammt von Lateinisch Essentia = das Wesen, Wesenheit, Grundbestandteil, konzentrierte Lösung (Becher et al., 1995).

Damit kommen wir dem Rätsel auch schon fast auf die Schliche. Bei „essential Oils“, respektive ätherischen Ölen handelt es sich, anscheinend, um eine konzentrierte Lösung eines bestimmten Grundbestandteiles.

Wenn wir das Wort Äther etymologisch beleuchten, so stellt man fest, dass es von Griechisch aither = die „obere“ Luft, der Äther, Himmelsraum, Himmel; stammt (Becher et al., 1995).

Wirft man einen Blick in die Wikipedia, so wird man (in der deutschen Version), in Bezug auf Öle, folgendes finden:

Öle (von lateinisch oleum, von altgriechisch ἔλαιον élaion, deutsch ‚Olivenöl‘) ist eine Sammelbezeichnung für organische Flüssigkeiten, die sich nicht mit Wasser mischen lassen. Öle weisen eine höhere Viskosität auf als Wasser.“ (Wikipedia, 2021).

Allein die sprachliche Untersuchung der Begriffe gewährt uns Einsicht in die Herstellung und eine Anwendungsmöglichkeit dieser flüssigen Fette (Öle).

So wissen wir nun bereits, dass diese aus organischen (lebendigen) Materialen extrahiert werden und somit (einige) ihrer Grundbestandteile (Essenz) repräsentieren. Auch Aufschluss über deren Anwendung kennen wir nun bereits.

Denn Äther bezeichnet, ursprünglich zumindest, einen Himmelsraum, bzw. eine (obere) Luft. Auch ätherische Öle können verdampft werden, um sich den Aggregatszustand des Dampfes zu Inhalationszwecken zu Nutze machen zu können.

Ätherische Öle („Essential Oils“) – Biologie & Chemie

In diesem Abschnitt widmen wir uns der biochemischen Betrachtung der ätherischen Öle.

In diesem Kontext wird davon ausgegangen, dass Pflanzen aromatische, chemische Verbindungen besitzen, um z.B. Bestäuber anzuziehen und Pilze und Bakterien abzuwehren.

Einmal extrahiert, enthalten ätherische Öle die Essenz einer Pflanze in einer sehr konzentrierten Form, was bedeutet, dass die ätherischen Öle oft herrlich riechen und die einzigartigen therapeutischen Vorteile der Pflanze für unsere Verwendung behalten. (Curtis et al., 2016).

Anscheinend enthalten alle uns bekannten Pflanzen aromatische Zusammensetzungen, allerdings an unterschiedlichen Stellen. Diesem Umstand ist es letztlich Rechnung zu tragen, dass die Preise für ätherische Öle stark schwanken!

So ist es nicht immer einfach, ein Extrakt zu gewinnen und es müssen, unter Umständen, viele Tonnen einer Pflanze gesammelt werden, um wenige Liter „essential oils“ daraus herstellen zu können!

In einigen Pflanzen wird Öl aus den getrockneten Samen, der Schale oder dem Harz extrahiert, während es in anderen in den Blättern, Wurzeln, der Rinde oder den Blüten gefunden wird.

Aus der Zistrose (Cistus incanus) kann z.B. sowohl aus den Blättern, als auch aus dem Stamm der Pflanze Öl gewonnen werden. Mehr dazu kann der geneigte Leser in meinem sehr ausführlichen Artikel über Cistus incanus nachlesen, inkl. Zubereitungsvideos etc.

Aus chemischer Sicht, können „essential oils“ sich zum Teil aus sehr vielen einzelnen chemischen Komponenten zusammensetzen. Dieses einzigartige Zusammenspiel sorgt dann auch für die unterschiedlichen Wirkmechanismen von ätherischen Ölen.

Dies erklärt auch, warum eine synthetische (künstliche) Substanz niemals ein und denselben Wirkmechanismus haben kann wie eine biologische. Es ist diese „orchestrale“ Zusammensetzung, die das „Musikstück“ der Frequenz (Schwingung) erzeugt, nicht das einzelne „Instrument“.

Um diese Metapher zu veranschaulichen stellen wir uns die chemische Zusammensetzung eines ätherischen Öles als musikalisches Stück vor. Um dieses in voller Gänze akustisch genießen zu können, bedarf es einer bestimmten Besetzung.

Also demnach einer bestimmten Anzahl an Streichern, Holzbläsern, Blechbläsern, einem Dirigenten usw. Würde man versuchen, dieses Stück nun aufzuführen, indem man sich z.B. vier Geiger herauszieht, dann würde man ein anderes (verzerrtes) Klangbild (affiliate link) erhalten.

Äquivalent dazu verhält es sich mit dem Unterschied von biologischen Essenzen und synthetischen, die oft eben nicht (mehr) alle ursprünglichen Komponenten enthalten!

So wird der Duft einer Rose z.B. eben nicht einfach nur durch DIE EINE Substanz erzeugt, sondern durch eine Vielzahl an unterschiedlichen chemischen Bausteinen.  

Demnach kann man ätherische Öle auch in zwei Hauptbestandteile untergliedern. Zum einen wären da sauerstoffhaltige Bindungen und zum anderen die sog. „Terpene“.

Terpene sind „(…) reine Kohlenwasserstoffe, von denen viele natürlich in Organismen vorkommen, oft als sekundäre Pflanzenstoffe.“ (Breitmaier, 1999).

Sauerstoffhaltige Bindungen neigen dazu, intensiver zu riechen und länger haltbar zu sein, als Terpene.

Dazu gehören Alkohole, die antibakteriell wirken sollen und in Ölen wie Ingwer und Wacholder vorkommen; Ester, die antiseptisch sein können, (z.B. in Basilikum und Nelken) und Ketone, die beispielsweise in Ölen wie Rose und Kampfer vorkommen.

Terpene, die in Ölen wie Myrrhe vorkommen, haben eine Reihe von besonderen Eigenschaften, verderben aber schnell(er), wenn sie Luft ausgesetzt werden. (Curtis et al., 2016).

Ätherische Öle („Essential Oils“) – Extraktionsmethoden

Zur Gewinnung von ätherischen Ölen bedient man sich unterschiedlicher Extrationsmethoden.

Diese reichen von dem einfachen Zerdrücken/Zerreiben zwischen den Fingern, über Destillationsverfahren, bis hin zu modernen Extraktionen mittels CO2 .

So befinden sich die ätherischen Öle einer Pflanze in winzigen „Säckchen“, etwa an der Oberfläche eines Blattes, bzw. einer Blume (aber auch in Rinde, den Samen oder Wurzeln).

Jeder kennt sicher den Effekt, wenn man die Schale von Zitrusfrüchten zerreibt und den intensiven Geruch wahrnimmt. Dies geschieht, weil man die sich in der Schale befindlichen ätherischen Öle freisetzt.

Auch z.B. bei Pfefferminze die, wenn zwischen den Fingern gerieben, ihren Duft in Form von ätherischen Ölen preisgibt.

Um die ätherischen Öle einer Pflanze zu extrahieren, muss man sich also einer geeigneten, möglichst schonenden Methode bedienen, die die Öle nicht ranzig werden lässt und oder durch Hitze zerstört.

Wie bereits erwähnt, ist es auch die oft aufwendige Extrationsmethode, die den Preis für ätherische Öle diktiert!

Während einige Öle also einfach durch das Zerdrücken von Schalen gewonnen werden können, müssen andere Öle durch viel aufwendigere und schonendere Verfahren, wie etwa das sogenannte „enfleurage“ (Französisch für „Blumenduftgeben“) gewonnen werden.

Bei diesem Verfahren werden gerahmte Glasplatten mit Schmalz bedeckt und die Blumen darauf gelegt.

Nach einigen Tagen nimmt das Schmalz das duftende Öl aus der Blüte auf, das dann durch Alkohol extrahiert werden kann, um das „essential oil“ zu kreieren.

Dies ist ein sehr aufwendiger Prozess, der sich dann auch im Preis widerspiegelt!

Anstelle von Alkohol, das grundsätzlich immer zelltoxisch wirkt, kann auch Dimethylsulfoxid (DMSO) zur Extraktion Anwendung finden!

Ein sehr modernes Verfahren ist die Extraktion mittels CO2. Dieses wird unter Druck gesetzt, um es vom gasförmigen Aggregatszustand in einen flüssigen zu überführen. Diese Flüssigkeit fungiert anschließend als Lösungsmittel.

Dieses diffundiert durch das gesammelte Pflanzenmaterial und extrahiert seine aromatischen Bestandteile.

Ätherische Öle („Essential Oils“) – Anwendungsmöglichkeiten

An dieser Stelle sei betont, dass es sich auch beim vorliegenden Artikel um einen reinen Infoartikel handelt ohne jegliche Heilaussagen und/oder -versprechungen!

Wenn ich von Wirkmechanismen, bzw. Anwendungsmöglichkeiten spreche, dann geht es mir an dieser Stelle also gar nicht darum, welches Ätherische Öl nun gegen welche Beschwerden helfen könnte , sondern in erster Linie darum, wie „essential oils“ nun dem Körper zugänglich gemacht werden können.

Wie wir nun schon lernten, handelt es sich bei ätherischen Ölen um Konzentrate. Demnach sind diese, in den allermeisten Fällen, viel zu stark, als dass man sie unverdünnt im oder auf dem Körper anwenden könnte!

Obacht: Ätherische Öle, grundsätzlich, also niemals unverdünnt innerlich (z.B. durch Trinken) und oder an Schleimhäuten, in den Augen etc. anwenden!!!

Die wohl einfachste Form der Anwendung von ätherischen Ölen ist die Inhalation. Hierbei spielt der 1. Hirnnerv, respektive Riechnerv (Nervus olfactorius) eine entscheidende Rolle.

Dierser: „ (…) besteht (…) aus rund zwanzig kurzen Faserbündeln. Sie leiten als sensorische (spezielle viszeroafferente) Fasern die Signale von den Riechzellen in der Riechschleimhaut der Nase zu dem auf jeder Seite als Riechkolben (Bulbus olfactorius) ausgeprägten Hirnanteil, der zum Telencephalon (Großhirn) gehört, und ermöglichen so die olfaktorische Wahrnehmung (…).“ (Wikipeida, 2021).

Wenn das Aerosol (Luft/Ölgemisch) aus einem Diffusor dann eingeatmet wird, wandern die Geruchsmoleküle über die olfactorischen Rezeptorzellen in der Nasenschleimhaut zum sogenannten Riechkolben (Bulbus olfactorius), an der Basis des Vorderhirns.

Dieses interpretiert die als elektrisches Signal ankommenden Informationen dann als Geruch und veranlasst eine physiologische Reaktion auf die eingeatmeten Geruchsmoleküle.

Des Weiteren werden die Moleküle des Aerosol natürlich auch inspiriert (eingeatmet) und gelangen über die Lungen in den Blutkreislauf. Somit wirken ätherische Öle auch systematisch, auf den gesamten Organismus, wenn sie inhaliert werden.

Ein Aerosol ist übrigens ein „(…) Kunstwort aus altgriechisch ἀήρ āḗr, deutsch ‚Luft‘ und lateinisch solutio ‚Lösung‘) (…) ein heterogenes Gemisch (Dispersion) aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen in einem Gas.“ (Wikipedia, 2021).

Selbstverständlich kann man ätherische Öle auch topisch (örtlich) anwenden. So z.B. bei Aromamassagen. Immer vorausgesetzt, dass eine geeignete Verdünnung vorliegt!

Folgende Verdünnungen/Konzentrationen werden in der Regel in der Aromapflege/ -kosmetik angewandt:

  • 0,5 %: bei Kleinkindern, Schwangeren, älteren Menschen und der Gesichtspflege
  • 1%: bei chronischen Erkrankungen, langfristigen Anwendungen, Wohlfühlmischungen, Kindern und sensiblen Menschen, als Bodylotion und zur Körperpflege
  • 2 % : als Duschgel, als abwaschbare Produkte (sog. „scrubs“) oder Massageöle
  • 3%: bei akuten Erkrankungen, zur kurzfristigen und/oder kleinflächigen (topischen) Anwendung
  • 5%: Als Cremes, Salben und Öle, zur punktuellen Anwendung, bei akuten Erkrankungen und zur kurzzeitigen therapeutischen Anwendung
  • 10%: bei Muskelschmerzen, Verletzungen oder als Naturparfüm

Geht man von einem Basisvolumen von 5ml an ätherischem Öl aus, so erhält man folgende Angaben:

  • 0,5% = 2 Tropfen
  • 1 % = 4 Tropfen
  • 2% = 8 Tropfen
  • 3% = 12 Tropfen

Natürlich stellen die in diesem Artikel genannten Prozentangaben keine Heilaussage und/oder Heilversprechen dar, sondern zeigen nur, welche Verdünnungen in der Aromatherapie Anwendung finden können.

Jeder Mensch reagiert natürlich auch immer individuell auf jede Substanz, weshalb es stets sinnvoll ist, ein ätherisches Öl an einer Stelle des Körpers zu testen, bevor man es weiter anwendet.

Um zu testen, ob man ein „essential oil“ verträgt oder nicht, kann dieses mit einem Tropfen z.B. in der Armbeuge getestet werden. Hierzu kann dort ein Tropfen aufgetragen und verrieben werden.

Treten nach 24-48 Stunden keine Symptome auf (wie z.B. Hautrötungen, Irritationen, allergische Reaktionen etc.), dann kann über den Gebrauch dieses ätherischen Öls nachgedacht werden.

Ätherische Öle („Essential Oils“) – Frequenzen in Hz

Die Einheit Hertz (Hz): „ (…) gibt die Anzahl sich wiederholender Vorgänge pro Sekunde in einem periodischen Signal an. Die Einheit wurde 1930 nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz benannt.“ (Wikipedia, 2021).

Diesbezüglich schreibt auch Dr. Jerry Tennant in seinem Buch „Healing is Voltage“ (Heilen ist elektrische Spannung“):

The universe is all about energy. No matter whether you call it energy, chi, prana, electrons, or some other name, the universe is about the interaction of energy” (Tennant, 2013).

Zu Deutsch: „Das Universum besteht nur aus Energie. Es spielt keine Rolle, ob man es Energie nennt, Chi, Prana, Elektronen oder anders. Beim Universum geht es lediglich um den Austausch von Energie“.

Dr. Tennant spricht sich in seinem Buch dafür aus, dass wir Menschen letztlich wie eine große Batterie fungieren, deren Zellen eine gewisse Spannung benötigen.

Zu diesem Thema publizierte ich bereits einige Artikel. Ich nenne diesen Umstand „das Denken in Ladungen“. Wie elektrische Ladung mit dem pH-Wert zusammenhängt, kann ebenfalls in vielen meiner Artikeln nachgelesen werden.

Aus Gründen des Umfangs sei dieser Zusammenhang an dieser Stelle lediglich in einem meiner Schaubilder dargestellt:

Lange Rede, langer Sinn. Tennant sagt, dass, wenn einem Menschen Elektronen fehlen und er Gefahr läuft in ein saures Milieu abzudriften (was einem Protonenüberschuss entspricht), die Aufnahme von Elektronen sinnvoll erscheint (was einem Elektronenüberschuss entspricht).

Dies kann, wie ebenfalls schon in vielen meiner Artikel über Wasser erwähnt, mittels des Trinkens von „basischem“ („alkalischem Wasser“) geschehen oder – laut Tennant –  zusätzlich mittels geeigneter „essential oils“.

Einige gibt er sogar mit deren Hz-Frequenz an. Doch nicht nur das. Jedes ätherische Öl soll unterschiedliche Eigenschaften besitzen.

Während einige die intrazelluläre Spannung beeinflussen können, wird anderen eine positive Auswirkungen auf Entzündungen, virale oder bakterielle Effekte usw. zugeschrieben!

Genauer gesagt, soll es sich um die „Tarpene“ (siehe weiter oben) handeln, die diese Wirkungen verursachen sollen.

Des Weiteren wird jedem Leser der Effekt bekannt sein, dass Gerüche sehr wohl einen Einfluss auf den Gemütszustand besitzen. Auch sind Gerüche stark mit Erinnerungen verknüpft!

So erscheint es nicht wunderlich, dass die Medizin Gerüche, ebenso wie Licht und Farben, jeher zu therapeutischen Zwecken einsetzte.

Ätherische Öle („Essential Oils“) – Meine Anwendungen

An dieser Stelle möchte ich natürlich auch meine ganz eigene Anwendung von „essential oils“ darstellen.

Schließlich handelt es sich im vorliegenden Artikel um meinen eigenen Erfahrungsbericht!

Wie bei vielen Themen hatte ich auch ätherische Öle „auf dem Schirm“. Da ich mich aber nicht mit allen Dingen gleichzeitig beschäftigen kann, hatte ich mich nie näher mit dem faszinierenden Thema der „essential oils“ beschäftigt.

Doch als mir „das Universum“ diesen Themenkomplex immer und immer wieder „servierte“, konnte ich die Augen, Ohren und die Nase nicht länger davor verschließen!

Es war Zeit, sich dem Thema der ätherischen Öle anzunehmen. Doch wo anfangen? Wie bereits erwähnt, stieß ich jüngst wieder in Jerry Tennants Buch „Healing is Voltage“ (affiliate link) auf das Thema, welches es für mich zum ersten Mal in einen schlüssigeren Gesamtzusammenhang einordnete.

Da ich mich schon seit vielen Jahren mit dem Thema der elektrischen Spannung im menschlichen Organismus beschäftige, präsentierte mir Tennants Buch, wie gesagt, erstmals den Kontent (Inhalt) ätherischer Öle in einem für mich interessanten und schlüssigem Kontext (Zusammenhang).

Schon länger nutze ich einen Propolisverdampfer, um z.B. während meiner Meditation den Propolisduft einzuatmen. Allerdings bietet mir dieses Modell (siehe Foto) nicht die Möglichkeit, andere Substanzen zu verdampfen.

Deswegen besorgte ich mir einen Ultraschall Verdampfer (siehe Foto) den ich z.Z. täglich Abends einfach laufen lasse, um die Raumluft mit dem Aerosol von ätherischen Ölen anzureichern bzw. zu ionisieren.

Interessant ist die unterschiedliche Wirkung der einzelnen Öle. So nehme ich, bei gleicher Dosierung, den Duft von Lavendel kaum wahr, während ich Rose z.B. extrem stark rieche!

Ich nutze derzeit übrigens folgendes Modell (siehe Bild) als Verdampfer, welches für unter 40€ bei amazon erworben werden kann.

Wer mit dem Thema der ätherischen Öle noch nicht vertraut ist und Lust hat, damit ein wenig zu experimentieren, dem empfehle ich ein „Einsteigerset“, bestehend aus vielen kleineren Ölen zu kaufen.

Dies bieten den Vorteil, dass die Öle nicht so schnell schlecht werden und dass man vergleichsweise viele Düfte erhält, um zu sehen „was man riechen kann“.

Ein gutes „Starter-Kit“ ist folgendes, das ich mir damals auch zum Experimentieren holte:

Ätherische Öle („Essential Oils“) – Conclusio

Wie so oft schließe ich diesen Artikeln mit den Worten, dass ein einziger Artikel mit gut 2500 Wörtern nicht ausreicht, um das komplexe Thema in Gänze zu beleuchten.

Die Intention meines Artikels liegt daran, dem geneigten Leser einen Anlaufpunkt, respektive Startpunkt zu bieten, um einen Einstieg in das spannende Thema und den Gebrauch von ätherischen Ölen zu bieten.

Wer an dem Einsatz von „essential oils“ in einem therapeutischen Kontext interessiert ist, darf mich grundsätzlich jeder gerne als Patient in meiner Heilpraktiker-Praxis konsultieren. Hierzu bitte vorab einen Termin vereinbaren, unter: info@heilpraktiker-stoesslein.de .

Wer meine Arbeit unterstützen möchte, damit auch in Zukunft Ressourcen für qualitativ hochwertige Artikel wie diesen bereitstehen, darf gerne etwas in die  „Kaffeekasse“ geben.

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Vielen Dank im Voraus!

© 2021 HP Bernd Stößlein MBA in Sportmanagement


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Literatur

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S 44.

Lateinisch-griechischer Wortschatz in der Medizin, S 77.

Öle, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96le, Zugriff v. 25.12.21.

Essential Oils All Natural Remedies And Recipes For Your Mind Body And Home 1st Edition, S. 12.

Essential Oils All Natural Remedies And Recipes For Your Mind Body And Home 1st Edition, S. 13.

E. Breitmaier: Terpene – Aromen, Düfte, Pharmaka, Pheromone, 1. Auflage, B. G. Teubner, Stuttgart, Leipzig 1999.

Nervus olfactorius, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nervus_olfactorius, Zugriff v. 25.12.21.

Aerosol, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Aerosol, Zugriff. v. 26.12.21.

Hertz (Einheit), Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hertz_(Einheit), Zugriff v. 26.12.21.

Healing is Voltage, S. 501.

Cistus Incanus ist eine mediterrane Pflanze, die sehr reich an Polyphenolen ist und weitreichend untersuchte pharmakologische Wirkungen aufweist (Wittpahl et al., 2015). Es gibt fast 20 verschiedene Arten, die zur Familie der Cistacea gehören (Grosser et al., 1903 und Tutin et al., 1968).

Auf dem heutigen Markt sind viele verschiedene Cistus-Teeprodukte erhältlich. Dieser Artikel befasst sich mit Cistus Incanus, biologisch angebaut und verarbeitet in Sardinien, erhältlich über “Revitalconcept“.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über dieses “einfache, kostengünstige Heilmittel” (Klinghardt, 2018). Cistus Incanus ist möglicherweise das nützlichste Mittel, von dem Sie bisher noch nie gehört haben!

Wenn Sie sich diesen Artikel lieber anhören, dann können Sie dies hier tun auf YouTube:

Alternativ auch auf BitChute, hier: in Kürze.

Cistus incanus – einfaches preiswertes „Heilmittel“?

Um es gleich deutlich zu machen, dieser Artikel ist NICHT als medizinischer Rat, als Heilaussage, -versprechen, usw. gedacht, sondern dient lediglich zu Informationszwecken! Er fasst einige der – aus meiner Sicht -bedeutendsten Forschungsergebnisse über Cistus Incanus zusammen und soll als Informationsquelle / Inspirationsquelle dienen und MEINE eigene Bewertung und Erfahrung mit den vorgestellten Produkten teilen.

Die meisten haben wahrscheinlich noch nichts von Cistus Incanus gehört und sind damit nicht allein. Ich wusste auch nichts über diese Pflanze, bis ich in diesem Jahr (2019) über die Arbeit von Dr. med Dietrich Klinghardt (arbeitet und lebt in den USA, sowie in Deutschland) gestolpert bin.

Klinghardt ist spezialisiert auf die Behandlung von neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Lyme-Borreliose, Kinderkrankheiten (z.B. Autismus, Lernstörungen, Hyperaktivität) usw. Laut Klinghardts ist der kleinste gemeinsame Nenner alle diese Krankheiten die Umweltverschmutzung (Klinghardt, 2016).

Für die Leser, die mich nicht kennen: ich arbeite nicht nur als Personal-Trainer / „Strength-Coach“, sondern auch als Heilpraktiker.

Um es kurz zu machen, durch mein Wirken in meiner Naturheilpraxis, bin ich auf die Arbeit von Dr. Klinghardt, Cistus Incanus und Igor Campana, von Revitalconcept.

Als ich von Dr. Klinghardts Arbeit und Erfolg mit Cistus Incanus hörte, wurde ich neugierig und führte meine eigene Recherche über diese Pflanze durch.

Was ich fand, war für mich wirklich verblüffend!

In diesem spannenden Interview spreche ich mit Igor Campana von Revitalconcept über die Cistus Incanus Pflanze. Wir tauchen ein in die spannende Welt dieses botanischen Wunderwerks. Lasst euch mitreißen von Igors Fachwissen über Cistus Incanus, daraus gebrauten Tees, Extraken und noch ganz viel mehr!

🌐 https://revitalconcept.com/de/

Cistus Incanus – ein wenig Hintergrundiformation

Die Deutschen sollen sehr gründlich und akribisch sein. Deshalb werde ich hier die Ergebnisse meiner eigenen kleinen Recherche über Cistus Incanus und natürlich alle Quellen, in denen ich die Informationen gefunden habe, für maximale Transparenz zur Verfügung stellen.

Wer sich selbst mit diesen Quellen beschäftigen möchte (was ich sehr empfehle), sollte bitte das Ende des Artikels im Abschnitt „Literatur“ lesen. Cistus Incanus soll viele pharmazeutische Wirkungen haben, aber bitte hinterfragen Sie immer alles, was Sie hören und was Ihnen gesagt wird, auch meine „Perlen der Weisheit“.

Also, nachfolgend, was ich über einige der Wirkungen von Cistus Incanus herausgefunden habe (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

  • entzündungshemmend (Petereit, 1992)
  • antiviral (Ataguile et al., 2000 und Erhardt et al. 2007)
  • antimikrobiell (Pokorny, 2005 und Droebner et al., 2007 und Riehle et al., 2012)
  • Vorbeugung von Husten und Erkältungen (Kalus et al., 2009 und Kalus et al., 2009)
  • Hemmung einiger Bakterien [Staphylococcus aureus & Escherichia coli] (Bouamama et al., 2006 und Demetzos et al., 1999 und Chinou et al., 1993)


Es gibt auch einige Forschungsarbeiten zur Vorbeugung von Karies durch Pflanzen, die reich an polyphenolen Verbindungen sind, wie Cistus Incanus (Jeon et al., 2011).

Darüber hinaus sollte Cistus Incanus ein großartiges Heilmittel gegen Lyme-Borreliose bzw. Zecken- / Spinnenbisse und gegen Retro-Viren sein.

Einige dieser Aussagen habe ich in einem deutschen Kräuterbuch mit dem Titel „Die Kräuter in meinem Garten“ gefunden:

“[…] Die keimtötende, aber auch antivirale Wirkung ist so sprichwörtlich, dass es zu vielen begeisterten Berichten bei Zeckenbissen und anschließender Borreliose kam. Kleinere Studien bei Tieren ergaben, dass die Tiere wesentlich weniger Zeckenbefall hatten, wenn sie mit Cistus gefüttert worden waren. “(Hirsch und Grünberger, 2018).

Entsprechend der positiven Wirkung polyphenolreicher Pflanzen könnte dies auch zur Bekämpfung von Bakterien in der Mundhöhle beitragen. Wittpahl zitiert Jeon et al. wenn er schreibt:

“[…] This effect could be attributed to the polyphenols, a group of secondary plant metabolites that are known to inhibit bacterial adherence and may have an antimicrobial activity. Some studies indicated that Cistus is an excellent source of secondary plant substances, including polyphenols, yet especially glycosylated flavonoids and tannins.” (Wittpahl et al., 2015).

Auf Deutsch etwa:


„[…] Dieser Effekt könnte auf die Polyphenole zurückgeführt werden, eine Gruppe sekundärer Pflanzenmetabolite, von denen bekannt ist, dass sie die Anhaftung von Bakterien hemmen und eine antimikrobielle Wirkung haben können. Einige Studien haben gezeigt, dass Cistus eine hervorragende Quelle für sekundäre Pflanzenstoffe ist, einschließlich Polyphenole, aber insbesondere glykosylierte Flavonoide und Tannine. “(Wittpahl et al., 2015).

Diese Studien, auf die er (Wittpahl) sich bezieht, befassen sich mit weiteren nützlichen Eigenschaften von Cistus Incanus:

  • Antifungal activity and detailed chemical characterization of Cistus ladanifer phenolic extracts.” (Barros et al., 2013)
  •  “Polyphenolische Inhaltsstoffe und Untersuchungen zur entzündungshemmenden Aktivität der traditionellen Arzneipflanze Cistus incanus L. (Cistaceae) [PhD dissertation]“ (Petereit, 1992)
  • Phenolic compounds in Cistus incanus herbal infusions-antioxidant capacity and thermal stability during the brewing process” (Riehle et al., 2012)
  • “Correlation between the antibacterial activity and the composition of extracts derived from various Spanish Cistus species” (Tómas-Menor et al., 2013)
  • “A systematic study of polyphenolic composition of aqueous extracts deriving from several Cistus genus species: evolutionary relationship” (Barrajón-Catalán et al., 2011)
  • „Flavan-3-ols, prodelphinidins and further polyphenols from Cistus salvifolius” (Danne et al., 1994)
  • Simultaneous LC-DAD and LC-MS determination of ellagitannins, flavonoid glycosides, and acyl-glycosyl flavonoids in Cistus salviifolius L. leaves” (Saracini et al., 2005)
  • „High-performance liquid chromatography with diode array detection coupled to electrospray time-of-flight and ion-trap tandem mass spectrometry to identify phenolic compounds from a Cistus ladanifer aqueous extract.“ (Fernández-Arroyo et al., 2010)

Wie man sehen kann, ist das Forschungsgebiet über Cistus Incanus nichts Neues. Im Gegenteil, die positiven Wirkungen von Cistus Incanus sind dem Menschen seit Jahrhunderten bekannt.

Aber in unserer modernen Welt, in der wir uns darauf konditioniert haben lassen, (medizinischen) „Autoritäten“ zu folgen, ohne deren Rat zu hinterfragen, scheint immer weniger Raum für (kostengünstige) Naturheilmittel zu sein.

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Schulmedizin! Ich denke aber auch, dass die Verantwortung für unsere eigene Gesundheit bei uns allen selbst liegt und nicht in die Hände einiger „Göttern in Weiß“ abgegeben werden sollte.

Und vielleicht kann manchmal ein „einfaches, kostengünstiges Heilmittel“ (Klinghardt, 2018) wie ein natürliches Kraut besser funktionieren als eine teure chemische Behandlung. Aber das ist nur meine Meinung. Doch die Forschung scheint dies zu unterstützen;)

Ich war zu Gast bei “Coach Rush”. In dieser Episode seines Podcast sprechen wir u.a. über Cistus Incanus Tee. Viel Spaß beim Zuhören!

Warum Revitalconcept?

Warum wähle ich Cistus Incanus von Revitalconcept ?

Weil ich immer nur die besten und natürlichsten Mittel konsumieren möchte, egal woher sie kommen. Ich werde für diesen Artikel übrigens nicht bezahlt, ich möchte nur meine Erfahrungen mit Cistus Incanus und der Marke, die ich benutze, teilen.

Ich habe die folgenden Cistus-Produkte verwendet:

  • Cistus Teebeutel, respektive sogenannte “Teepyramiden”
  • Cistus Incanus Infusion (loser Tee)
  • Zerovir Pro Bio Spray
  • Cistus Pro Bio Tropfen

Ich benutze sowohl den Cistus Tee als Aufguss, als auch die Cistus Teebeutel . Die Teebeutel sind bequemer, wenn ich auf Reisen bin oder in meinem Fitnessstudio oder in der Praxis bin.

Unterschiedliche Cistus Incanus Arten, Quelle: Eigenes Foto.

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an dich, lieber Igor!

Igor Campana, von Revitalconcept, der sich die Mühe gemacht hat mir die Unterschiede der einzelnen Arten im Detail zu erklären und mir diese Test-Teepackungen und weiteren Produkte zum Testen bereitgestellt hat!

Bitte schaut euch auch mein Interview mit Igor an!!

Wie bereite ich meinen Cistus Incanus Tee zu?

Um den Cistus Tee zuzubereiten, bedarf es keiner ausgefallener japanischen Teezeremonie 😉 Aber es müssen ein paar Dinge beachtet werden, um das Beste aus dem Tee herauszuholen.

Der ölige Film der entsteht, wenn ich hochwertigen Cistus Incanus “fachgerecht” zubereitet habe. Quelle: eigenes Foto.

Im Folgenden zeige ich, wie ich meinen Cistus Incanus Tee zubereite:

Für losen Cistus Incanus Tee füge ich ungefähr 2-3 Löffel loser Teeblätter  einem Liter frischgefiltertem, mit Biophotonen angereichertem, alkalischem Wasser (pH-Wert etwa 9-9,5) hinzu.

Aber auch jede Art von „gefiltertem“ Wasser reicht aus, wenn Sie keinen Zugang zu alkalischem Wasser haben. Günstige Filter- und Ionisierungsmöglichkeiten beschreibe ich in meinem Artikel:

Meine Trink- und Waschwasseroptimierung 2019

Ich erhitze die Teeblätter auf etwas über 70°C ABER NIE ÜBER 80°C, um die enthaltenen Polyphenole nicht zu zerstören!!! Danach lasse ich den Tee im Topf (mit Deckel) und lasse ihn oft mehrere Stunden auf der Herdplatte, auf Stufe 1. Dies ist aber ausdrücklich nicht zwingend erforderlich!

Für Cistus Incanus Teebeutel nutze ich dasselbe ionisierte, gefilterte kochende Wasser für einen Teebeutel pro Tasse und lasse diesen 2-4 Minuten ziehen.

Wenn ich dem Tee etwas hinzufüge (siehe unten) oder nur umrühre, verwende ich einen Keramiklöffel [Affiliate Link], da Kräuter niemals mit Plastik und / oder Metall in Berührung kommen sollten!

Das mag etwas übertrieben sein, wenn es um bereits gebrühten Tee geht, aber ich bin eben ein Perfektionist. Warum einen speziellen Tee wie Cistus trinken und ihn dann vielleicht mit dem falschen Löffel ruinieren?

Meine Zubereitung von Cistus Incanus Tee, mit Keramiklöffel; Quelle: Eigenes Foto.

Die Stärke kann je nach Geschmack variieren, aber im Grunde genommen ist die Menge, die Sie verbrauchen müssen, umso größer, je schwächer der Tee ist.

Ich trinke meist einen Liter Zistrose pro Tag.

Aber auch hier empfehle ich, dass vor Gebrauch grundsätzlich der Rat eines Arztes oder Heilpraktikers einholt werden sollte, um Ihre spezifischen Bedürfnisse zu ermitteln, da dieser Artikel nicht als medizinischer Rat gedacht ist!

Wenn Sie professionellen Rat suchen, können Sie sich gerne, entweder als Personal-Trainer/„Strength Coach“ an mich wenden  (auch über Online-Coaching, z.B. über Skype), per E-Mail: info@bernd-stoesslein.de oder als im Rahmen meiner Heilpraktiker Tätigkeit, unter: info@heilpraktiker-stoesslein.de.

Der Topf / die Tasse muss mit einem Deckel abgedeckt werden, um das Entweichen der flüchtigen Öle aus der Pflanze zu verhindern, die die wertvollen Manoyloxide und Labdanum enthalten – die für den starken Anti-Lyme / Antispirochaetel-Effekt verantwortlich sein sollen (Rauwald et al., 2013).

Ich empfehle die Blätter bei Raumtemperatur zu lagern. Ich bewahre keine Blätter im Kühlschrank auf. Einmal aufgebrüht, kann der Tee den ganzen Tag über warm oder gekühlt getrunken werden.

Cistus Incanus von Revitalconcept, nach meiner “fachgerechten” Zubereitung. Der ölige Film wirkt fast wie eine Art Liposom! Quelle: Eigenes Foto.

Der bereits zubereitete Tee kann hingegen auch im Kühlschrank aufbewahrt oder in Eiswürfeln (oder sogar als Lutscher!) eingefroren werden.

Es kann auch “echtes” Stevia oder Xylit [Affilaite Link] oder Manuka Honig [Affiliate Link] oder Zitronensaft nach Geschmack hinzugefügt werden.

Ich empfehle nicht, das im normalen Supermarkt meist erhältliche Stevia-Extrakt zu verwenden. Dieses ist oft von schlechter Qualität (meiner Meinung nach).

Dieselben Teeblätter/ -beutel sollten bis zu dreimal wiederverwendet (und erneut gekocht) werden, da verschiedene Substanzen durch wiederholtes Aufkochen und ziehen lassen freigesetzt werden.

Beim zweiten und dritten Mal sollen die wertvollen Phenole verstärkt herauskommen (tiefrote Farbe). Das letzte Gebräu sollte länger gekocht werden als die Vorherigen.

Ich koche innerhalb von 24 Stunden bis maximal 48 Stunden nach dem ersten Aufkochen den Tee wieder auf, um Schimmelbildung auf den bereits gebrauchten Teeblättern zu vermeiden.

Eine andere Möglichkeit könnte sein, drei Aufgüsse nacheinander aus denselben Teeblättern zu machen und diese dann miteinander zu mischen.

Zu meinem Cistus Incanus Tee füge ich 15 Tropfen „Cistus Probio“ hinzu, da ich denke, dass dies die positiven Wirkungen des Cistus-Tees verstärkt.

Cistus “Probio” Tropfen von Revitalconcept, Quelle: Eigenes Foto.
Cistus PROBIO-Tropfen, von Revitalconcept, Quelle: Eigenes Foto.

Weitere allgemeine Informationen zum Cistus-Tee finden man in diesen zwei Videos von Doktor Klinghardt:

In diesem Video (leider nicht so gute Audioqualität) wird der Anbau des Cistus Incanus Tees in Sardinien gezeigt. Des Weiteren gibt’s noch mehr Hintergrundinfos zur Ernte und Verarbeitung:

Update 11/2020:

Nach eigener Erfahrung und der Zusammenarbeit mit Patienten in meiner Heilpraktiker-Praxis, stelle ich die Hypothese auf, dass Cistus Incanus (rote Zistrose) als selektiver Schwermetall Chelator zu agieren scheint.

Der Begriff chelat, stammt von Altgriechisch khêlê = Krebsschere, Zange, Klammer (Wiktionary, 2020). Chelate sind also Stoffkomplexe, die andere Substanzen, wie eben Metalle, „umfassen“/binden können, so dass sie der Körper ausscheiden kann.

Hierbei handelt es sich ausdrücklich nicht um einen „health claim“, sondern nur um meine eigenen Beobachtungen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit besitzen. Deswegen bleibt es zunächst nur (m)eine Hypothese.

Folgendes konnte ich an mir und an denjenigen Patienten meiner Heilpraktiker-Praxis beobachten, die täglich etwa einen Liter rote Zistrose (als Tee) konsumiert haben:

Cistus Incanus scheint als selektiver Chelator für einige Schwermetalle bzw. (Übergangs)metalle zu fungieren. Als da wären: Blei (Plombium), Cadmium (Cd), aber auch Zink (Zn) und Kupfer (Cu)!

Gemessen habe ich dies mittels sogenanntem SO/Check (Oligoscan).

Infolge des täglichen Konsums von sehr konzentriertem Cistus Incanus kam es bei mir (laut Messung) zu einer Reduktion dieser Schwermetalle, aber eben auch zu einem deutlichen Anstieg an Zink und Kupfer.

Paradoxerweise stellt dieser Zinküberschuss aber, aus meiner Sicht, eine Zinkverteilungsstörung dar, weil es dem Körper an Zink mangelt. Deshalb versucht er diesen Mangel zu kompensieren, indem er körpereigene Zinkreserven zu mobilisieren versucht.

Geäußert hat sich das bei mir durch weiße Flecken in den Fingernägeln und topischen orangenen Flecken auf der Handinnenfläche (was auf einen Kupfermangel zurückzuführen sein KÖNNTE).

Nach Supplementierung durch „ausreichend“ Zink, sind diese Erscheinungen mit der Zeit dann aber sukzessiv abgeklungen. Ausreichend habe ich deshalb in Anführungszeichen gesetzt, da dies ja letztlich immer eine individuelle Sache darstellt.

Ich hatte mit 30mg Zink/Tag begonnen und in dieser Phase dann bis auf 90mg/Tag gesteigert.

Die Zufuhr erfolgte in Kapselform, nach der Hälfte einer Mahlzeit.

Werfen wir einen Blick auf das Periodensystem

Wenn wir einen Blick auf das Periodensystem werfen, dann ergibt es für mich durchaus Sinn, was ich in den Zeilen zuvor beschrieben habe.

Denn, WENN, meine Hypothese stimmt und Cistus Incanus (rote Zistrose) ein (selektiver) Schwermetallentgifter ist (zumindest für Blei und Cadmium), dann würde es auch Sinn ergeben, dass ebenfalls Zink aus dem Körper mit ausgeleitet wird.

Zink und Cadmium sind Stoffnachbarn und liegen im Periodensystem direkt übereinander. Beide gehören zur sogenannten Gruppe der Übergangsmetalle.

Zink und Kupfer sind ebenfalls Stoffnachbarn, die direkt nebeneinander liegen.

Blei hingegen findet sich in der Gruppe der Metalle wieder, zu denen z.B. auch Aluminium (Leichtmetall) zählt.

Bei Letzterem konnte ich, zumindest bei mir, aber keine Ausleitung durch die rote Zistrose feststellen.

Bei anderen Patienten hingegen schon, dies könnte aber auch durch die zusätzliche Zufuhr an Silizium gelegen haben.

Aufgrund dessen eben meine Hypothese, dass rote Cistrose ein SELEKTIVER Schwermetall- Entgifter zu sein scheint.

Wer also plant, Cistus Incanus zur Ausleitung von Schwermetallen einzunehmen, der sollte, aus meiner Sicht, auf jeden Fall auch Zink „auf dem Schirm“ haben, ebenso Kupfer und bei exzessivem Verlust dieser Mineralien an eine entsprechende Supplementierung denken.

Sofern nichts anderes bewiesen ist, bleibt dieser Erfahrungsbericht also zunächst nur eine subjektive Beobachtung und eine Hypothese. Aus meiner Sicht, aber interessant und wert geteilt zu werden.

Wer diesbezüglich Erfahrungen hat, der darf diese gerne in den Kommentaren teilen oder mir eine E-Mail schreiben.

Fazit/Conclusio

Cistus Incanus ist wahrscheinlich die Pflanze mit einem wahren Füllhorn an positiven Effekten, von denen man bisher vielleicht noch nichts gehört hat.

Dieser Artikel zeigt, wie ich zu diesem kraftvollen Kraut gefunden habe und kann als Leitfaden für die eigene kleine Forschung über diese wunderbare Pflanze dienen.

Stellen Sie immer alles in Frage, was Sie als Information erhalten, weil es Sie “in Form” bringt. Es versetzt Sie in eine bestimmte Form!

Viele Dinge funktionieren, obwohl wir nicht wissen, warum. Im Fall von Cistus Incanus scheint die Forschung so ziemlich alle in diesem Artikel erwähnten positiven Eigenschaften zu untermauern (siehe Studien).

Wenn es um die Einnahme von Kräutern jeglicher Art geht, befolge ich die gleichen Grundprinzipien wie immer: Qualität vor Quantität!

Man sollte nicht auf billige, unreine Cistus-Tee-Produkte hereinfallen. Ich habe mit Igor Campana von Revitalconcept gesprochen und er hat mir versichert, dass ihr Cistus auf Sardinien natürlich angebaut wird (ohne den Einsatz von Herbiziden, Pestiziden/ Fungiziden/Insektiziden usw.).

Darüber hinaus haben sie eine besondere Art der Ernte, Trocknung und Verarbeitung der Pflanzen. Außerdem werden im Zuge dessen Insekten etc. entfernt!

Definitiv ist so, dass keine verholzten Stängel im Tee enthalten sind, es werden nur die Tribe der Knospen
geerntet, also nur der apikale Bereich der Pflanze, mit möglichst viel Knospen (Campana, 2020).

Igor Campana erklärt, wie die Cistrose geerntet wird und worauf man achten muss!

Last but not least möchte ich auf die Hauptgründe eingehen, warum ich angefangen habe, Cistus Incanus zu trinken.

Der Grund dafür ist, dass ich sehr gerne Mountainbike/Downhill fahre! Wenn das Wetter stimmt, vor allem im Sommer, verwende ich es als meine Form des Cardiotrainings.

In der Gegend, in der ich wohne, gibt es Unmengen von Zecken! Ich möchte also nicht Opfer für diese fiesen Blutsauger sein!

Ich wurde als Kind von Zecken gebissen und wer weiß, ob chronische Borreliose nicht immer noch ein Problem ist? Um eventuell noch anhaltende Borrelien loszuwerden und neue Zecken etc. zu vermeiden, habe ich angefangen, diesen sehr schmackhaften Tee zu trinken!

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, teile ihn bitte mit deinen Freunden, hinterlasse einen Kommentar und zögere nicht, mich zu kontaktieren!

© HP Bernd Stößlein, Master of Business Administration in Sportmanagement.


Literatur/Quellen

Wittpahl, G.; Kölling-Speer Isabelle; Basche, S.; Herrmann, E.; Hannig, M.; Speer, K.; Hannig, C. The Polyphenolic Composition of Cistus Incanus Herbal Tea and Its Antibacterial and Anti-Adherent Activity against Streptococcus Mutans. Planta Med 2015, 81 (18), 1727–1735 DOI: 10.1055/s-0035-1557822.

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Dr Dietrich Klinghardt MD PhD – Geo-engineering, Chemtrails, Aluminium, Round-up, Detox, Lyme, source: https://www.youtube.com/watch?v=l7PsM5dvJJU, access: 6.7.19.

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chélate, Quelle: https://fr.wiktionary.org/wiki/chélate, Zugriff v. 25.11.2020.

Die Kräuter in meinem Garten, Hirsch S. und Grünberger F., 2018, S. 756.

Rauwald, H. W.; Liebold, T.; Grötzinger K; Kuchta, K.; Lehmann, J. On the Antispirochaetal Activity of Manoyloxides and Carvacrol from the Oleoresin Labdanum of Cistus Creticus L. Planta Medica 2013, 79 (13) DOI: 10.1055/s-0033-1352396.